Aktuelle Projekte der Arbeitsstelle für Lessingrezeption
Hier finden Sie Informationen zu den aktuellen Arbeitsfeldern der Arbeitsstelle für Lessing-Rezeption.
Lessing im Portrait
Bildnerische Darstellungen Lessings besitzen einen hohen Aussagewert bei der Beantwortung der Frage, wie sich der Dichter in der Vorstellung von Zeitgenossen und Nachfahren manifestierte, wie also das jeweilige Lessing-Bild der Zeit aussah.
Bildnerische Darstellungen Lessings besitzen einen hohen Aussagewert bei der Beantwortung der Frage, wie sich der Dichter in der Vorstellung von Zeitgenossen und Nachfahren manifestierte, wie also das jeweilige Lessing-Bild der Zeit aussah.
Lessing im Kulturraum Schule
Ziel des Projektes ist es, einer Frage auf den Grund zu gehen, die in der Öffentlichkeit von herausgehobenem Interesse ist und als ein Defizit der Lessing-Forschung gilt: Welche Rolle hat das Humanistische Gymnasium im 19. Jahrhundert bei der Etablierung von Gotthold Ephraim Lessing als Kanonautor gespielt?
Ziel des Projektes ist es, einer Frage auf den Grund zu gehen, die in der Öffentlichkeit von herausgehobenem Interesse ist und als ein Defizit der Lessing-Forschung gilt: Welche Rolle hat das Humanistische Gymnasium im 19. Jahrhundert bei der Etablierung von Gotthold Ephraim Lessing als Kanonautor gespielt?
Lessing im 'Dritten Reich'
Bei der 'Sichtung' deutscher Geistesgeschichte durch die Nazis kam man auch an Gotthold Ephraim Lessing nicht vorbei. Nicht zuletzt spielten beim Umgang mit dem Erbe Fragen historischer Legitimation und kultureller Bedeutungsaufladung des Regimes eine Rolle. Ein monolithisches Lessing-Bild war jedoch auch in der Zeit des 'Dritten Reiches' nicht entstanden. Lessings Werk war zu vielschichtig, um es unter ein paar Schlagwörtern zu vereinnahmen. Das Projekt zeichnet die Rezeptiongeschichte zwischen 1933 und 1945 nach.
Bei der 'Sichtung' deutscher Geistesgeschichte durch die Nazis kam man auch an Gotthold Ephraim Lessing nicht vorbei. Nicht zuletzt spielten beim Umgang mit dem Erbe Fragen historischer Legitimation und kultureller Bedeutungsaufladung des Regimes eine Rolle. Ein monolithisches Lessing-Bild war jedoch auch in der Zeit des 'Dritten Reiches' nicht entstanden. Lessings Werk war zu vielschichtig, um es unter ein paar Schlagwörtern zu vereinnahmen. Das Projekt zeichnet die Rezeptiongeschichte zwischen 1933 und 1945 nach.
»Nathans Ende oder der Schlaf der Vernunft?«
Mit der Wanderausstellung »Nathans Ende oder der Schlaf der Vernunft?« verfolgt die Arbeitsstelle das Ziel, die Aktualität von Gotthold Ephraim Lessings »Nathan der Weise« als Konflikt- und Begegnungsmodell darzustellen und in den Kontext aktueller religiöser und kultureller Differenzen einer globalisierten Welt zu stellen. Dem interessierten Besucher wird sich - vornehmlich anhand der Bühnengeschichte des »Nathan« - Lessings Vision einer toleranten Menschengemeinschaft als uneingelöste Möglichkeit und als alternativlose Hoffnung gleichermaßen zeigen.
Mit der Wanderausstellung »Nathans Ende oder der Schlaf der Vernunft?« verfolgt die Arbeitsstelle das Ziel, die Aktualität von Gotthold Ephraim Lessings »Nathan der Weise« als Konflikt- und Begegnungsmodell darzustellen und in den Kontext aktueller religiöser und kultureller Differenzen einer globalisierten Welt zu stellen. Dem interessierten Besucher wird sich - vornehmlich anhand der Bühnengeschichte des »Nathan« - Lessings Vision einer toleranten Menschengemeinschaft als uneingelöste Möglichkeit und als alternativlose Hoffnung gleichermaßen zeigen.
Toleranzprojekt
Fast täglich zwingen politische und kulturelle Konflikte zu Diskussionen und hochbrisanten Grenzziehungen der Toleranz. Lessing hat in einer Vielzahl von Schriften von 1749 bis zu seinem Tod für Toleranz plädiert und Vorurteile bekämpft. Mit einem Toleranzprojekt schlägt die Arbeitsstelle für Lessing-Rezeption eine Brücke aus der Vergangenheit in die Gegenwart ...
Fast täglich zwingen politische und kulturelle Konflikte zu Diskussionen und hochbrisanten Grenzziehungen der Toleranz. Lessing hat in einer Vielzahl von Schriften von 1749 bis zu seinem Tod für Toleranz plädiert und Vorurteile bekämpft. Mit einem Toleranzprojekt schlägt die Arbeitsstelle für Lessing-Rezeption eine Brücke aus der Vergangenheit in die Gegenwart ...
»Nathan der Weise« - Restaurierter Stummfilm (D 1922) mit sinfonischer Filmmusik von Rabih Abou-Khalil (2008)
Einspielung: Bundesjugendorchester + Streichtrio + Michael Godard (Serpent) - Jarrod Cagwin (Percussion) - Rabih Abou-Khalil (Oud).
Dirigent: Frank Strobel
Eine Koproduktion von ZDF, ARTE, Deutschlandradio Kultur und 2eleven // zeitgenössische musik projekte. In Kooperation mit Filmmuseum München, ENJA Musikverlage, Arbeitsstelle für Lessing-Rezeption und dem Deutschen Musikrat.
Gefördert durch das Auswärtige Amt, Goethe-Institut und Landeshauptstadt München.
Die Uraufführung fand am 24. Oktober 2009 in der Philharmonie am Gasteig München statt.
http://www.nathan-der-weise.info
Einspielung: Bundesjugendorchester + Streichtrio + Michael Godard (Serpent) - Jarrod Cagwin (Percussion) - Rabih Abou-Khalil (Oud).
Dirigent: Frank Strobel
Eine Koproduktion von ZDF, ARTE, Deutschlandradio Kultur und 2eleven // zeitgenössische musik projekte. In Kooperation mit Filmmuseum München, ENJA Musikverlage, Arbeitsstelle für Lessing-Rezeption und dem Deutschen Musikrat.
Gefördert durch das Auswärtige Amt, Goethe-Institut und Landeshauptstadt München.
Die Uraufführung fand am 24. Oktober 2009 in der Philharmonie am Gasteig München statt.
http://www.nathan-der-weise.info
