Wenn Kunst sich in Natur verwandelt …

Sonderausstellung mit Werken von Claudia Berg

 

»Mit sehr sparsamen Mitteln lehrt sie uns sehen, die Welt, die außergewöhnlich ist: Bäume, Blätter, Gras, Häuser. Pompeji, Rügen, Küstrin, die Loire-Schlösser, Halle, den Golf von Neapel, Kleist, Lessing, Kant, Goethe, die Darmstädter Heiligen, Rom.«

Helmut Brade

Die in Halle an der Saale geborene und aufgewachsene Künstlerin Claudia Berg studierte in ihrer Heimatstadt an der Hochschule für Kunst und Design Burg Giebichenstein Malerei und Grafik. Studienaufenthalte und Arbeitsstipendien führten sie in verschiedene Länder wie Spanien und China. Sie erhielt eine Reihe von Auszeichnungen, und die Zahl der Museen und öffentlichen Bibliotheken, die ihre meist originalgraphischen Bücher sammeln, wächst beständig. Claudia Bergs Medium ist die Kaltnadelradierung, ihr bevorzugtes Arbeitsfeld die Landschaft. Sich mit Bildnissen zu beschäftigen, war ein neuer Weg, der – im Zusammenhang mit ihrer Arbeit an einem Künstlerbuch zur »Ringparabel« – mit Lessing begann. Mit der Werkschau von Claudia Berg setzen das Lessing-Museum und die Arbeitsstelle für Lessing-Rezeption die fruchtbare Zusammenarbeit mit der Künstlerin fort.

 

Laufzeit und Ort

4. April bis 10. Juni 2019
Malzhaus Kamenz/Sonderausstellungsbereich
(Zugang über das Museum der Westlausitz, Pulsnitzer Str. 16)
Dienstag bis Sonntag sowie Pfingstmontag 10 bis 18 Uhr

Eine Ausstellung des Lessing-Museums Kamenz in Kooperation mit der Arbeitsstelle für Lessing-Rezeption.

 

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